Erasmus-Gegenbesuch in Deutschland

 

Nachdem die ersten beiden Projektreisen nach Zypern und Irland im Oktober und November stattgefunden hatten (siehe Berichte) fand Mitte Dezember nun die für unsere Schule wichtigste Veranstaltung des Projekts statt: 22 Schüler*innen und 11 Lehrer*innen aus den teilnehmenden Ländern kamen nach Lörrach, um unsere Schule kennenzulernen.

 

Neben dem Besuch einiger Unterrichtsstunden und einer Führung durch die Räumlichkeiten unserer Schule, die den Gästen einen Einblick in unser Schulleben gewährte, fand auch ein umfangreiches Programm statt. So wurde der winterliche Belchen besucht und der weihnachtlich geschmückte Europa-Park. Jedes teilnehmende Land hat neben dem Thema der Integration Geflüchteter noch ein spezielles Thema, wir berichteten bereits über die künstlerischen Aktionen in Zypern und die musikalischen Darbietungen in Irland.

 

Für unsere Schule steht das Thema Sport im Fokus. Bei einem Besuch in Freiburg die Fußballschule besichtigt, wo ein Programm für geflüchtete Jugendliche vorgestellt wurde, anschließend ging es weiter mit einer Probetrainingseinheit in der Kickboxschule, die ebenfalls ein Sonderprogramm für geflüchtete Jugendliche anbietet. Abgerundet wurde der Tag mit einem Besuch auf dem Freiburger Weihnachtsmarkt.

 

Sport 2

 

Am letzten Tag veranstalteten die Sportlehrer unserer Schule ein interessantes Programm, bei dem die Schüler zu unterschiedlichen Bewegungsformen angeleitet wurde, so unter anderem Tabata und ein Ballwurfspiel, was allen großen Spaß bereitete. Am Abend wurde die Woche mit einem Abschlussfest im Bowlingcenter in Weil am Rhein beendet, bevor die Gäste am nächsten Tag die Heimreise antraten.

 

Sport 1

 

Die nächsten Reisen sind bereits geplant: Anfang Februar erfolgt der Besuch an der türkischen Schule und Anfang März findet das letzte Treffen in Neapel statt. Dort werden die Themen Theater und die italienische Küche im Vordergrund stehen. Für die Schüler ist das Projekt nach dem jeweiligen zweiten Treffen beendet, aber bereits jetzt bestätigt sich unsere Erfahrung aus der Vergangenheit: Auch nach Beendigung des Projekts bleibt der Kontakt oft noch bestehen, zwei Schülerinnen des Abiturjahrganges 2015 berichteten erst vor Kurzem, noch immer in Kontakt mit ihren italienischen Austauschpartnern zu stehen, die sie beim Comenius-Projekt 2013 kennengelernt hatten.

 

 

 

 

Unsere Reise nach Cork in Irland

 

 

Letzte Woche fand unsere zweite Reise nach Cork im Süden von Irland statt. Nachdem die teilnehmenden Lehrkräfte bereits im März vor Ort waren und verschiedene Veranstaltungen zum Thema des Projekts besuchten, reisten nun die jeweiligen teilnehmenden SchülerInnen der Projektländer an. Bei der Willkommensveranstaltung in der Schule Colaiste Eamann Ris präsentierte jede Gruppe eine kurze Vorstellung zum Thema „Musik“. Nachdem in Zypern das Thema „Kunst“ im Mittelpunkt stand, wird während der Austauschwoche in Deutschland das Thema „Sport“ bestimmend sein und während des Aufenthalts in der Türkei das Thema „Theater“.

 

Neben den Veranstaltungen in der Schule kam auch der kulturelle Aspekt nicht zu kurz. Die Gruppe besuchte das Bunratty Castle und den St Anne´s Tower in Shandon, in dem man selbst die Glocken zum Läuten bringen kann. Außerdem stand ein Besuch des University College of Cork und der Saint Finn Barre´s Cathedral auf dem Programm. Die TeilnehmerInnen hatten weiterhin die Möglichkeit, verschiedene Unterrichtsstunden mit ihren AustauschpartnerInnen zu besuchen und die Fachräume der Schule zu besichtigen. Auch der Kiosk mit kostenlosen Mahlzeiten für die SchülerInnen und die Schulhündin Korra, die autistischen SchülerInnen helfen kann, hinterließen Eindruck. Danach blieb noch genügend Zeit, auch die Innenstadt von Cork zu erkunden. Mit einem Abschlussfest, bei dem jeder an traditionellen irischen Tänzen teilnehmen konnte, ging eine ereignisreiche Woche zu Ende.

 

Schon in drei Wochen findet die für unsere Schule größte Veranstaltung des Projekts statt: Beim Gegenbesuch der TeilnehmerInnen wird eine Gruppe von insgesamt 60 Personen verschiedene Aktivitäten in der Schule in Lörrach sowie Ausflüge in der Gegend unternehmen, bevor dann im Februar und März weitere Reisen stattfinden. Bestimmend wird natürlich das Thema „Refugees Welcome“ sein, zu dem verschiedene Institutionen besucht werden. Wir werden jeweils wieder berichten.

 

Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass das Programm Erasmus Plus die geförderten Schulprojekte mit Mitteln aus Bildungsfonds der EU finanziert und zur gleichen Organisation wie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und der PAD (Pädagogischer Austauschdienst) gehört. Sie hat nichts mit der „Desiderius-Erasmus-Stiftung“ zu tun. Der Begriff „Nationale Agentur“ für die deutsche Vertretung in Bonn ist die Übersetzung von „national agency“ aus dem Programm, dessen Sprache durchweg Englisch ist.

 

 

 

Unser Besuch in Zypern

 

Unser Erasmus+-Projekt ist sehr erfolgreich in vollem Gange. Im Oktober reiste die erste Gruppe von Schülerinnen und Schülern unserer Schule nach Limassol auf Zypern, wo eine interessante und ereignisreiche Woche verbracht wurde. Aufgrund einer Flugverspätung war es der Gruppe leider nicht möglich, an den Veranstaltungen in der Schule am ersten Tag teilzunehmen, dafür wurde die Zeit mit einem kurzen Besuch der Akropolis und der Altstadt von Athen überbrückt.


Die Schülerinnen und Schüler lernten das Leben auf Zypern in ihren Gastfamilien kennen, bei einer Schatzusuche durch die Innenstadt von Limassol wurde wichtige historische Sehenswürdigkeiten besucht. Auch in die Hauptstadt der Insel Nicosia fand ein Tagesausflug statt, auf dem Weg dorthin wurde noch das Centre of Cyprus Handicrafts besucht, wo traditionelles zyprisches Kunsthandwerk gezeigt wurde. Auch der Besuch im Bergdorf Lefkara war ein Höhepunkt. Zum Abschluss wurde in der Kulisse des Hafens eine große Leinwand gemeinsam gestaltet, diese Aktivität wurde vom einem einheimischen Künstler organisiert, der als Kunstlehrer an der Schule tätig ist. Anschließend fand ein großes Abschlussessen mit einheimischen Spezialitäten und Live-Musik statt. Da die Gruppe den Rückflug erst am Samstag hatte, konnte am letzten Tag noch ein beeindruckender Ausflug mit dem Boot zur Blauen Lagune bei Paphos stattfinden. Die Reise wird allen in guter Erinnerung bleiben und die TeilnehmerInnen freuen sich schon auf den Gegenbesuch im Dezember.

 

 

Update vom Erasmus-Projekt


Nach dem Besuch der deutschen Lehrkräfte in Irland im März (Bericht siehe unten) fand Anfang Juni ein weiteres Treffen aller teilnehmenden Lehrkräfte in Lörrach statt. Die Schule wurde vorgestellt und verschiedene Aktivitäten zum Thema “Welcoming Refugees“ standen auf dem Programm. Auch die internationale Klasse in der Gewerbeschule wurde besucht und dort hospitiert. Des weiteren standen Gespräche mit geflüchteten Schülerinnen unserer Schule an, dieser Programmpunkt wird dann mit den teilnehmenden SchülerInnen im Dezember wiederholt. Außerdem wurde das Münster in Freiburg besichtigt und die historische Rolle von Flüchtlingen erläutert, außerdem wurden Basel und ein kleiner Ort in Frankreich besucht. In Freiburg fand im Landratsamt außerdem ein ausführliches Gespräch zum Umgang mit den Geflüchteten aus der Ukraine statt.

 

In der nächsten Woche steht nun endlich die erste Fahrt mit SchülerInnen an. Am Sonntag wird eine Gruppe mit jetzt sogar 7 statt wie ursprünglich geplant 5 TeilnehmerInnen nach Zypern fliegen. Dort werden verschiedene Aktivitäten zum Thema durchgeführt und die SchülerInnen lernen das Leben auf Zypern bei ihren Gastfamilien kennen.

 

Da aufgrund der Pandemie alle Termine verschoben werden mussten, folgen die weiteren Reisen jetzt schnell: Bereits im November reist die nächste Gruppe nach Irland. Wir werden berichten. Finanziert wird das Projekt über den Bildungsfond Erasmus+ der EU.

 

Erasmus-Projekt: Besuch in Cork, Irland


Vom 27.-30. März fand das erste Treffen der teilnehmenden Lehrkräfte in Irland statt.

Den Lehrkräften aus den teilnehmenden Ländern Zypern, Italien und der Türkei wurde die Schule ausführlich vorgestellt, besonders die Willkommenskultur und die Integration verschiedenster Nationen wurde in den Vordergrund gestellt.

 

Darüber hinaus stand eine Besichtigung des University College Cork an, der 1845 gegründeten Universität. Dort wurde in einem Vortrag eine Studie zum Thema Migration vorgestellt, an der unsere Schule in den nächsten Wochen teilnehmen und mehrere Klassen befragen wird.

 

Auch der kulturelle Aspekt kam nicht zu kurz, ein Ausflug zu den malerischen Klippen und dem Ort Kinsale stand auf dem Programm sowie eine Stadtrundfahrt und eine Besichtigung des Ortes Cobh mit farbenfrohen Häusern.

 

Neben diesen Aktionen wurden in verschiedenen Sitzungen auch die Daten für die weiteren Treffen festgelegt, denn der nächste Projektpunkt steht schon vor der Tür: vom 1.-3. Juni. werden die teilnehmenden Lehrkräfte sich in Lörrach treffen, um die Praktiken zur Integration an unserer Schule kennenzulernen.

 

Im nächsten Schuljahr finden dann endlich auch die Austauschfahrten statt, die erste Reise geht im Oktober mit fünf SchülerInnen nach Zypern in die Küstenstadt Limassol.

 

 

Hier finden Sie die Inforamtionen für die Teilnahme.

 

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Erasmus-Projekt Refugees Welcome

 

Ein seit Anfang 2020 geplantes Erasmus-Plus-Projekt zum Thema Refugees Welcome steht an der Mathilde-Planck-Schule nun endlich in den Startlöchern. Das von der Europäischen Union geförderte Schulprojekt soll europäischen Austausch zwischen verschiedenen Ländern ermöglichen, die sich mit dem Thema der Integration geflüchteter Schüler*innen beschäftigen. Im Rahmen des Projekts sollen Möglichkeiten der verbesserten Integration sowie Chancen und konkrete Ideen ausgetauscht werden und auch in Anwendung beobachtet und für die eigene Schule angewendet werden.

 

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Nachdem die Planung bereits kurz vor Ausbruch der Pandemie begonnen hatte, mussten alle anberaumten Treffen storniert werden. Auch ein bereits aufwändig geplantes Treffen zur Fortbildung aller teilnehmenden Lehrkräfte, das im November in Lörrach stattfinden sollte, musste leider kurzfristig abgesagt werden.


Nun geht es aber endlich los: Ende März 2022 werden zwei Lehrkräfte zu einer viertägigen Fortbildung nach Irland reisen. Mitte des Jahres findet dann hoffentlich auch das erste Treffen mit den teilnehmenden Schüler*innen statt.

 

 Bereits in den Jahren 2012-2015 war ein von der EU gefördertes Schüleraustauschprojekt, damals noch unter dem Namen Comenius, erfolgreich durchgeführt worden.

 

 

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